
Das Bobath-Konzept ist eine ganzheitliche neurophysiologische Therapie, die in den 1940er-Jahren entwickelt wurde. Sie ist kein fester Übungskatalog, sondern ein individueller Ansatz zur Verbesserung der Bewegungsqualität und funktionellen Selbstständigkeit des Kindes.
Die Therapie erfolgt spielerisch und motivierend. Durch sogenanntes „Handling“ wird der Körper des Kindes sanft in funktionelle Bewegungsmuster geführt. Neue Bewegungen werden in den Alltag integriert.
Die Therapie ist besonders wirksam bei chronischen und entwicklungsbedingten neurologischen Störungen. Wir empfehlen sie für Kinder, die:
Zerebralparese (CP).
Problemen mit Grob- und Feinmotorik
Haltungs- und Gleichgewichtsstörungen
Bedarf an Körperwahrnehmungsförderung
Dank ihres ganzheitlichen Ansatzes verfolgt die Therapie mehrere Ziele gleichzeitig:
Verbesserung der Selbstständigkeit im Alltag
Förderung der Neuroplastizität
Reduzierung der Muskelspastik und Förderung funktioneller Bewegung
Der größte Vorteil des Bobath-Konzepts besteht darin, dass es sich um eine schmerzfreie und spielerische Therapieform handelt, die Eltern und das gesamte Fachteam einbezieht.