Vertebrogener algischer Syndrom – Wenn die Wirbelsäule schmerzt

Vertebrogener algischer Syndrom (VAS): Wenn die Wirbelsäule schmerzt

Das vertebrogene algische Syndrom (VAS) ist ein Fachbegriff, der Schmerzen bezeichnet, die von der Wirbelsäule ausgehen. Das Wort „algisch“ bedeutet schmerzhaft und „vertebrogen“ bezieht sich auf die Wirbelsäule. Dieses Syndrom ist sehr häufig und äußert sich in unterschiedlichen Formen – je nachdem, welcher Abschnitt der Wirbelsäule betroffen ist.

 

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Grundlegende Merkmale des VAS:

  • Schmerzursprung: Die Schmerzen entstehen durch mechanische, funktionelle oder degenerative Probleme der Wirbelsäule. Beispiele: Bandscheibenvorfall, Degeneration der Zwischenwirbelscheiben, Spondylose, Skoliose, Wirbelblockaden oder muskuläre Dysbalancen.

  • Schmerztyp: Die Schmerzen können lokal sein (z. B. in der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule) oder in die Extremitäten ausstrahlen (z. B. Ischias).

  • Funktionelle Einschränkungen: Häufig treten eingeschränkte Beweglichkeit der Wirbelsäule, Steifheit und Muskelkrämpfe in der Umgebung auf.

 

Formen des VAS nach Lokalisation der Schmerzen:

  1. Zervikales vertebrogenes Syndrom – betrifft die Halswirbelsäule. Es äußert sich durch Nacken- und Kopfschmerzen sowie Schwindel.

  2. Thorakales vertebrogenes Syndrom – betrifft die Brustwirbelsäule. Verursacht häufig Schmerzen zwischen den Schulterblättern oder „Herzschmerzen“ ohne kardiologischen Befund.

  3. Lumbales vertebrogenes Syndrom – betrifft die Lendenwirbelsäule. Typisch sind Kreuzschmerzen, die oft in die unteren Extremitäten ausstrahlen.

 

Wie diagnostizieren und behandeln wir Wirbelsäulenprobleme?

Diagnostik:

  • Klinische Untersuchung: neurologische und orthopädische Tests

  • Bildgebende Verfahren: Röntgen (RTG), Magnetresonanztomographie (MRT), Computertomographie (CT)

  • EMG: Elektromyographie bei Verdacht auf Nervenbeteiligung

Therapie:

  • Konservative Behandlung: Schmerzmittel (Analgetika), nichtsteroidale Antirheumatika (Antiphlogistika), Muskelrelaxanzien. Wichtige Rolle spielen Rehabilitation, Physiotherapie, Massagen, gezielte Übungen und Ergotherapie.

  • Interventionelle Behandlung: Infiltrationen, Infusionstherapie und manuelle Therapie.

  • Chirurgische Behandlung: Operation nur bei schweren oder therapierefraktären Fällen, z. B. bei Bandscheibenvorfall mit neurologischem Defizit.